30. Dezember 2016 von Reiner Ugele

Winterliche Landschaft an einem Bach

Tipps zum fotografieren im Winter

Wie heißt es so schön in einem Lied: „Alle Jahre wieder kommt…“ auch die Jahreszeit Winter. Auch dort gibt es immer wieder verschiedene Herausforderungen deren sich ein Fotograf unweigerlich stellen muss. Der Winter steht eigentlich immer für Kälte und Schnee. Auch wenn der Schnee  in unseren Regionen doch eher langsam aber sicher zu einer Mangelware geworden ist. Wer von euch Lesern etwas älter ist, der kann sich sicherlich noch an die tief verschneiten Wochen erinnern, als der Schnee noch von November bis ca. Januar-Februar lag.

Heute kann jeder froh (oder auch nicht) sein, wenn dieser einmal für eine Woche liegen bleibt. Für Fotografen, die eine schöne Winterlandschaft fotografieren möchten, bleibt da nicht viel anderes übrig, als notgedrungen in höher gelegene Regionen auszuweichen oder auf den passenden Moment zu warten.

Um nun auf diese Gegebenheit gut vorbereitet zu sein, möchten wir euch an dieser Stelle ein paar grundlegende Tipps zum Thema „Fotografieren im Winter“ geben. Wie auch im Herbst, gibt es im Winter ein paar wichtige Dinge, die es zu beachten gilt. Mit diesen ausführlicheren Fotografie Tipps solltet ihr für eure nächste Fotografie Tour im Winter gut gerüstet sein.

Brrrr….Kälte

Der schlimmste Feind wird die bittere Kälte sein, mit der ihr im Winter konfrontiert seid. Nicht nur für euch selber, sondern auch für eure Ausrüstung. Wie Hitze und Nässe die Kamera und Objektive schaden können, so kann dies ebenso die Kälte. Primär wird unter der Kälte der Akkumulator (Akku) leiden. Dieser funktioniert erst dann richtig, wenn er eine gewisse Betriebstemperatur besitzt (meistens Zimmertemperatur). Wer nun länger bei kalten Wetter unterwegs sein sollte, der wird sehr schnell feststellen, dass der Akku schneller als sonst üblich sich entlädt. Dieses Thema wird unter dem Abschnitt Akkulaufzeit noch etwas ausführlicher behandelt.

Wenn ihr für längere Zeit draußen in der Kälte fotografieren gewesen seit und nun heim in die warme Stube wollt, so solltet ihr auf folgendes achten. Die Brillenträger von euch werden dies kennen dies, wenn ihr von der Kälte in ein warmen, beheizten Raum gehen. Die Brillengläser beschlagen sich. Genau dies würde auch bei eurer Kamera und Objektiv passieren, dass sich das sogenannte Kondenswasser in und um eure Kamera bilden wird. Je größer der Temperaturunterschied ist, desto mehr fördert es diesen Prozess. Jeder sollte wissen, dass Wasser und Elektronik sich nicht vertragen. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu einem total Ausfall eurer Kamera kommen.

Die Beste Lösung wäre diese, dass wenn ihr daheim seid, die Kamera an einem kühleren Ort lagert. Also ein Raum der nicht gleich 24°C ++ beheizt ist sondern um die 15°C. Raumtemperatur besitzt. Dies könnte im Auto sein, welches zum Beispiel in einer Garage steht, im Keller oder im Hausflur. Falls dies bei euch nicht der Fall sein sollte, könnt ihr auch einen Raum nehmen, welcher nicht beheizt ist.

Optimal wäre es auch, wenn ihr das Objektiv abmontiert, den Akku raus nehmt und dies alles auf ein großes Handtuch legt. Dazu solltet ihr mit einem Mikrofasertuch die Kamera und das Objektiv immer erst einmal trocken reiben.Um eine Verschmutzung des Kamera Inneren vorzubeugen, legt die Kamera mit der Öffnung nach vorne auf das Handtuch. So vermeidet ihr, dass Staub in das Innere gelangt. Das selbe macht ihr am Besten auch mit den Objektiven.

Natürlich braucht dies seine Zeit, bis das ganze Kondenswasser verdampft ist. Nach 2-3 Stunden sollte die Kamera wieder einsatzbereit sein. Wer ganz sicher gehen will, der sollte die Ausrüstung länger trocken lassen. Am Ende sollte die Kamera und das Objektiv wieder gereinigt werden, um restliche Verschmutzungen und Flecken zu beseitigen. Ein abschließender Blick auf den Kamera Sensor sollte auch Aufschluss geben ob dieser auch von Kondenswasser betroffen ist. Sieht man nichts, so ist diese auch wieder Einsatzbereit.

Draußen in der Natur

Im Winter richtig zu belichten, stellt einen oftmals vor einer gewissen Herausforderung. Schneelandschaften sind immer recht schwierig zu fotografieren. Es ist dabei egal ob es nun einem strahlend blauer Himmel gibt,  es bewölkt oder gar schneit. Denn das größte Problem ist dieses, dass der Schnee das Umgebungslicht ziemlich stark reflektiert. Wer nun die Automatik Modis der Kamera zum fotografieren nutzt sollte – wie z.B. P, AV, TV (bei Canon Modelle), der wird von den gemachten Aufnahme sehr enttäuscht werden. Der Belichtungssensor der Kamera kann bei solchen extremen Lichtverhältnissen nicht wirklich den richtigen Belichtungswert messen und wird generell (bei Schnee) erfahrungsgemäß  eher zu einer Überbelichtung tendieren.

Um nun zu verhindern, dass die Aufnahme zu hell wird, gibt es eine schnelle Abhilfe, die auch jeder Anfänger rasch beherrschen kann. Zuallererst erst empfiehlt es sich einen Polfilter oder einen Graufilter zu verwenden. Diese „schlucken“ schon von vorne rein einmal etwas Licht und dämpfen dadurch etwas von dieser Überstrahlung. Eine weitere Methode wäre diese, dass im manuellen Modus zu fotografiert wird. Der Vorteil liegt darin, dass sich die Blende und Belichtungszeit manuell einstellen lässt. So kann die Belichtungszeit noch korrigiert werden und somit ein zu sehr überstrahltes Bild verhindert werden.

Manueller Modus vs. automatischer Modus

Wer jetzt nicht lange nach der korrekten Belichtungszeit und Einstellung  suchen will, für den gibt es noch an dieser Stelle einen kleinen Tipp. Wählt einen Automatik Modus wie den Blendenvorwahl A oder AV (je nach Kamera Modell) und messt so die Belichtung. Natürlich sollte dabei auch die Blende die selbe sein, die für die Aufnahme vorgesehen ist. Für die, die es nicht wissen: die Belichtungszeit wird so gemessen indem der Auslöseknopf nur halb gedrückt wird. Genau so, als ob nur fokussiert wird.  Nun sollte die vorgegeben Belichtungszeit gemerkt werden und anschließend in den manuellen Modus wechseln gewechselt werden. Dort stellt  wird dann die Blende und natürlich auch die zuvor gemessene Belichtungszeit eingestellt.

Der eigentliche Clou kommt jetzt, indem die Belichtungszeit verkürzt wird und also die Aufnahme sozusagen unterbelichtet. Die Belichtungszeit sollte so eingestellt werden, dass der Belichtungsmesser einen Wert von -0.5 EV oder -1EV anzeigt. Natürlich ist dies eher ein pauschaler Wert und es muss ausprobiert werden. Auch die Verwendung von Filtern sollte dabei berücksichtigt werden. Denn dann könnte dieser Tipp hinfällig werden. Letztendlich müssen vorab ein paar Testaufnahmen erstellt werden, um dann so die richtige Belichtungszeit zu finden. Der manuelle Modus bietet, für das fotografieren im Winter, deutlich die besseren Vorteile. So lässt sich die Aufnahme korrekt belichten. Dies spart auch daheim am Rechner eine aufwendigere Nachbearbeitung der Aufnahme.

Akkulaufzeit

Wenn es richtig schön kalt draußen ist und die Temperatur sich unterhalb des Gefrierpunkt befindet, so sollte darauf geachtet werden, dass der Akku nicht zu lange dieser Widrigkeit ausgesetzt ist. Extreme Temperaturen vertragen Batterien allgemein nicht so gut, erst recht nicht Lithium Ionen Akkumulatoren (Akkus). Es ist im Prinzip wie mit der Autobatterie, steht ein Auto zu lange draußen in der bitteren Kälte, ist diese irgendwann leer. Ich vermute mal, dies ist sicherlich fast jeden schon einmal passiert.

Um jetzt nicht zu sehr in das technische Detail zu gehen, sagen wir jetzt einfach so: die Kälte entlädt den Akku ziemlich schnell. Um so länger die Kamera bzw. der Akku der Kälte ausgesetzt ist, desto weniger Energie besitzt dieser. Daher sollte immer darauf geachtet werden, diesen vor langer und direkter Kälte zu schützen. Es reicht schon aus, wenn die Kamera nicht gebraucht wird, diese wieder in die Tasche oder Rucksack zu legen. Noch besser wären es den Akku oder die Kamera direkt unter der Jacke, also mit der Körperwärme zu wärmen. Dies ist aber erst dann nötig, wenn es dann Temperaturen weit unter -10°C gibt.

Es empfiehlt sich gerade bei längeren Touren immer einen Ersatz Akku mit dabei zu haben. Dieser kann in speziellen Boxen mit genommen werden und dann bei extremen Temperaturen  in der Hosentasche mit transportiert werden. Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle. Bitte nie einen Akku ungeschützt mit offenen Kontakten transportieren. Verwendet immer einen Kontaktschutz oder ein dafür vorgesehenes Transportbehältnis. Lithium Ionen Akkus sind nicht ungefährlich und können bei nicht sachgerechter Verwendung oder Transport schwere Verbrennungen hervorrufen. Sicherheit geht immer vor!

Natürlich sollte der Akku, bevor man sich in das kalte Abenteuer stürzt, vorher voll geladen sein. Sonst hat diese ein sehr kurzes und schnelles fotografisches Ende. Allgemein ist es eh immer sinnvoll, seine Akkus vor der Tour voll zu laden. Lithium Ionen (LiIo) Akkus sollten nie ganz entladen werden! Dies würde nur zu einer Schädigung führen. So würde dieser an Kapazität verlieren bis hin zu einem total Ausfall. Selbst wenn der Akku nur halb voll ist, so ist das kein Problem diesen wieder voll zu laden. Einen Memory Effekt wie es die alten Akkus noch hatten, gibt es bei einem LiIo Akku nicht mehr.

Artefakte, Lichtstreuung, Reflexionen

In einer winterlichen, schneebedeckten Landschaft gibt es unweigerlich viele Reflexionen. Das Licht streut von allen Richtungen und bei einer Gegenlichtaufnahme ist dies dann ein richtiger Extremfall. Gerade dann ist es wichtig, saubere Objektive zu besitzen. Diese sollten frei von Verunreinigungen wie Fingerabdrücke oder Staub sein. Denn jede solcher Verschmutzungen auf der Linse kann zu unschönen Artefakten führen. Allgemein sprich man von sogenannten Flares und Ghostings. Diese werden erst dann in solchen Situationen deutlich sichtbar. Natürlich hängt dies auch mit der Objektivgüte zusammen, aber trotzdem ist eine sauber Linse allgemein eine wichtige Grundvoraussetzung beim fotografieren.

Auch in solchen Situationen ist ein Polfilter ein sehr gutes Hilfsmittel um diese Reflexionen zu minimieren. Auch hier sollte auf die Güte und auf die Qualität geachtet werden. Zudem sollten die Filter ebenso immer sauber gehalten werden. Ein Mikrofasertuch in der Ausrüstung kann wahrlich hilfreich sein.

Wichtig ist auch hier, seine Augen zu schützen. So sollte bei Gegenlicht nie direkt durch den Sucher der Kamera geblickt werden. Dies kann später zu Augenschädigungen führen. Der Live View Modus sollte doch stets bei solchen Aufnahmen verwendet werden. Die Augen sollten im Winter ebenso vor der Sonne geschützt werden wie im Sommer. Denkt immer daran: Eure Augen ist euer wichtiges Werkzeug beim fotografieren! Danach kommt erst die Kamera.

Fokussieren

Die Wahl zwischen automatischen Fokus (AF) oder manuellen Fokus (MF) ist von mehreren Faktoren abhängig. Einmal hängt es von der mitgenommenen Ausrüstung ab, ob ein Stativ (Dreibein- oder Einbeinstativ) mitgenommen wurde und auch von der Wetterlage. An hellen, sonnigen Tagen dürfte der Autofokus keine großen Probleme mit dem fokussieren haben. Ausgenommen bei schneebedeckten Landschaften könnte der Autofokus, durch die Sonnen-Reflexion im Schnee, etwas überfordert sein. Wenn es schnell gehen muss bzw. spontan, dann empfiehlt sich der Autofokus immer. Auch gerade dann, wenn kein Stativ zur Hand ist. Doch manuell zu fokussieren hat dennoch gewisse Vorteile.

An dunkleren und trüberen Tagen wird es sicherlich recht schwer sein, mit einem Autofokus ein Bild scharf zu stellen. Da sollte doch eher auf den manuellen Fokus gestellt werden. Auch bei tief verschneiten Winterlandschaften wird der Autofokus seine Probleme bekommen. Erst recht dann, wenn es auch noch schneien sollte. Natürlich sollte, wenn manuell fokussiert wird, ein Stativ verwendet werden. Dies hat nicht nur der Vorteil, das der Fokuspunkt selber gewählt werden kann, sondern auch einer möglichen Bewegungsunschärfe entgegengewirkt werden kann.

Das manuelles fokussieren sollte durch den Live View erfolgen und mit der digitalen Lupen Funktion. So kann der gewünschte Bereich scharf gestellt werden, den man auch scharf dargestellt haben möchte. Aber achtet hier auch darauf, das der Live View auch viel Leistung von dem Akku zieht. Dies sollte immer mit in die Planung einkalkuliert werden. Das manuelle Fokussieren eignet sich besonders bei Landschaftsfotografien, Makro Aufnahmen, Langzeitbelichtungen und Timelapse Aufnahmen.

Weißabgleich

Eine wirkliche Herausforderung stellen tief verschneite oder besser gesagt allgemein verschneite Landschaften für den Weißabgleich dar. Wer es nicht schon einmal selber ausprobiert hat, der kann vielleicht es erahnen, dass  der automatische Weißabgleich in den kalten Farbbereich tendiert. Klar, der Winter bzw. im Schnee ist es ja auch kalt, dies merkt die Kamera dann sofort. Aber nun sollte ich  den Spaß mal beiseite lassen. Wer jetzt nicht wirklich sich groß auskennt oder nicht die Erfahrung besitzt, der sollte es erst einmal im automatischen Weißabgleich es belassen.

Ein guter Tipp ist dieser, dass auf alle Fälle im RAW Modus fotografiert werden sollte, um so eine nachträgliche Justierung des Weißabgleich zu ermöglichen. Dies kann dann später mit RAW Converter selbst eingestellt werden. Bei Adobe Camera RAW kann der Weißabgleich mittels des Werkzeugs „Weißabgleich-Werkzeug“  – Tastenkürzel I ,  bei Lightroom das Tastenkürzel W – neutralisiert werden.

Um aber einen korrekten Weißabgleich zu erreichen, sollte eine Graukarte vor der eigentliche Aufnahme verwendet werden. Diese Aufnahme wird dann als Referenz Bild verwende, um so den Weißabgleich zu neutralisieren. Dieses Bild wird dann später im RAW Converter mit der eigentlichen Aufnahme geladen und der Weißabgleich dann synchronisiert.

Generell empfiehlt es sich immer bei schwierigen Aufnahmen in der Natur, ein Graukarten Referenzbild zu erstellen. So erhält die Aufnahme bzw. die Farben eine gewisse Natürlichkeit, die nicht verfälscht dargestellt werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit mit diesen Weißabgleich kreativ zu arbeiten und eine gewisse Bildstimmung zu erzeugen. Dies muss jeder für sich entscheiden, was er mit seiner Aufnahme später dann machen möchte. Aber auf einer neutralen und soliden Grundlage lässt sich dann später auch viel besser arbeiten.

Motiv Wahl im Winter

Der Winter kann draußen in der Natur entweder viele Motive bieten oder so gut wie gar keine. Dies hängt immer von der Wetterlage ab. In den letzten Jahren ist Schnee doch recht selten geworden bzw. die Tage wo es Schnee gibt und auch liegen bleibt. Primär dominiert doch eher ein tristes Grau und recht kurze helle Tage, wenn die Sonne mal scheinen sollte. Sonnenuntergänge und Mondaufnahmen sind da doch die einzige wirklichen Alternativen die fotografiert werden können.

Nebel und Forst

Bei Nebel und Frost sieht die Situation wieder anders aus. Gerade der Raureif oder die halb gefrorenen Böden können in Kombination mit der aufgehenden Sonne und Nebel eine sehr schöne Kombination darstellen. Der einzige, aber lohnende, „Nachteil“ ist dieser, dass man doch recht früh raus in die Kälte sollte, um so etwas fotografieren zu können.

Schnee und Eis

Eine Makroaufnahme einer Schneeflocke
Eine Makroaufnahme einer Schneeflocke

Schnee und Eis sind die nächsten Motive mit denen den Winter unweigerlich in Verbindung bringt. Gerade diesen beiden Motive ergeben im Winter eine Vielzahl an Motiven. Die Natur ist doch am kreativsten und dieses sollte doch jeder Naturfotograf einmal mit seiner Kamera festhalten. Landschaften im Winter verändern sich. Egal ob nun im Wald, auf offenen Landschaften oder mit Schnee wirken diese Orte total anders. Eine wirklich einzigartige Stimmung, die jeden Landschaftsfotografen(-in ) nur begeistern kann.

Eis kann sehr faszinierend sein. Die Unregelmäßigkeit beim frieren von Wasser, ergibt unzählige verschiedene Formen. Gerade Eiszapfen bieten in der Makrofotografie tolle Motive. Aber auch in der Landschaftsfotografie kann Eis eine wirklich tolle Motive hervor bringen. Wer einen Wasserfall in seiner Nähe hat, der kann mit etwas Glück richtig schöne Eiskaskaden fotografieren.

Es gibt, falls es mal wieder Schnee Tage geben sollte, sehr viel und unterschiedliche Motive die mit Schnee und Eis fotografiert werden können. Das einzige Problem was immer häufiger wird, ist der Mangel an richtig kalten und verschneiten Wintertagen. Da bleibt manchmal nur ein sehr kurzes Zeitfenster, welches zu nutzen gilt. Ansonsten ist dieser Winterzauber ein jähes Ende gesetzt.

Tiere im Schnee

Tiere verhalten sich im Winter etwas anders, als in den anderen Jahreszeiten. Gerade Vögel sind doch etwas „zutraulicher“ und flüchten nicht gleich vor einem. Gerade wenn Schnee liegt finden diese kaum etwas zu fressen. Daher sind Vogelfutterhäuschen nicht nur sinnvoll sondern bieten gleich noch einen guten „Hotspot“ um unterschiedliche Vögel fotografieren oder filmen zu können.

Es gibt auch noch die Möglichkeit in Wildparks zu gehen und dort verschiedene Tiere im Schnee zu fotografieren. Rotwild, Damwild, Wölfe, Schwarzwild, Luchs  oder Fuchs geben immer wieder sehr schöne Motive ab, wenn diese im Schnee fotografiert werden. So erspart sich auch jeder, das stundenlange anpirschen im Wald, welche auch noch der Zufall eine große Rolle spielt. Zudem findet man diese Tiere auch nie auf Anhieb bzw. bei Wölfen und Luchsen wird es doch etwas schwieriger diese zu fotografieren.

Eine schöne stimmungsvolle Jahreszeit

Wir haben euch nur eine kleine Auswahl an Motiv Vorschlägen gegeben.  Natürlich gibt es noch unzählige viele andere Dinge die fotografiert werden können. Wie heißt es so schön, die Geschmäcker sind verschieden und die eigene Kreativität sollte letztendlich doch der entscheidende Motor sein. Wichtig ist, dass man sich wirklich warm anzieht und reichlich Flüssigkeit zu sich nimmt. Nie sollte die Kälte unterschätzt werden. Es geht recht schnell, das der Köper auskühlt und dadurch anfälliger für Infektionen ist. Denn ist man krank, so kann man auch nicht fotografieren.

Ansonsten sollte auch auf die Ausrüstung geachtet werden und vor allem sollte diese vor Feuchtigkeit und extremer Kälte geschützt werden. Was nur noch fehlt ist ein richtiger Winter und natürlich eine ordentliche Portion Schnee! Gutes Licht und vor allem viel Spaß beim fotografieren!

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