Naturbilder Magazin Online Magazin Rund um das Thema Naturfotografie, Landschaftsfotografie und der Fotografie 2018-06-19T08:56:46Z https://naturbilder-magazin.de/feed/atom/ Reiner Ugele https://naturbilder-magazin.de/ <![CDATA[Wie fotografiert man den Blutmond?]]> https://naturbilder-magazin.de/?p=1772 2018-06-15T11:53:03Z 2018-06-15T11:52:28Z Ein eher seltenes astronomisches Schauspiel ereignet sich am 27. Juli 2018 wieder: die totale Mondfinsternis. Dieses ist auch allgemein unter dem etwas martialisch klingenden Namen Blutmond bekannt. Da dieser sich etwas von der normalen Vollmond-Fotografie unterschiedet, möchten wir euch ein paar Tipps zu diesem Ereignis vermitteln. Die meisten von euch wissen sicherlich, was eine Mondfinsternis ist. Doch was passiert da genau? Zuallererst möchte ich euch kurz erklären, wie so eine Mondfinsternis entsteht und was genau dabei passiert. Diese Grundlagen sind ...

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Ein eher seltenes astronomisches Schauspiel ereignet sich am 27. Juli 2018 wieder: die totale Mondfinsternis. Dieses ist auch allgemein unter dem etwas martialisch klingenden Namen Blutmond bekannt. Da dieser sich etwas von der normalen Vollmond-Fotografie unterschiedet, möchten wir euch ein paar Tipps zu diesem Ereignis vermitteln.

Die meisten von euch wissen sicherlich, was eine Mondfinsternis ist. Doch was passiert da genau? Zuallererst möchte ich euch kurz erklären, wie so eine Mondfinsternis entsteht und was genau dabei passiert. Diese Grundlagen sind für euch Fotografen wichtig, um später auch zu verstehen, wie ihr eure Kamera einstellen müsst.

Die Entstehung von Mondfinsternissen

Um eine totale Mondfinsternis sehen zu können, muss es sich dabei um eine Vollmondnacht handeln. Das heißt, dass der Mond sich in Opposition zur Sonne befindet und dieser in einer relativ nahen Bahn die Erde umläuft. Sind diese Bedingungen erfüllt, so kommt eine Mondfinsternis zu Stande. Die Schnittpunkte zwischen Mond- und Erdumlaufbahn bilden also die Grundlage dafür, ob der Mond von dem Erdschatten (voll oder partiell) verdeckt wird oder nicht.

Mondfinsternisse können, im Vergleich zu Sonnenfinsternissen, an jedem Ort auf der Nachtseite der Erde beobachtet werden. Abgängig ist nur die relative Lage zum Horizont. Dabei sollte es einem bewusst sein, dass es auch verschiedene Formen der Mondfinsternisse gibt und nicht nur die totale.

Die verschiedenen Arten der Mondfinsternisse

Taucht der Mond in den Schatten der Erde ein, so können ja nach Postion eine totale Kernschattenfinsternis, eine partielle Kernschattenfinsternis, eine totale Halbschattenfinsternis oder eine partielle Halbschattenfinsternis entstehen.

Was nun am 27. Juli 2018 stattfinden wird, ist die eher seltene totale Kernschattenfinsternis. Bei diesem astronomischen Ereignis tritt der Mond vollständig in den Kernschatten der Erde ein. Umgangssprachlich wird dieses Ereignis auch als Blutmond bezeichnet. Dies resultiert daraus, dass der Mond sich bei dieser Konstellation „blutrot“ färbt.

Der Blutmond

Eigentlich es kein wirklicher roter Ton, sondern geht eher mehr in ein dunkleres Orange. Für diese Färbung ist das Sonnenlicht verantwortlich, das von der Erdatmosphäre in den Schattenkegel hinein gebrochen wird. Primär sind es langwelligen roten Anteile des Lichtes, die diese Verfärbung bewirken. Dadurch leuchtet der Mond sehr schwach in einem leichten rötlichen, orangen Ton.

Fotografieren in der totalen Mondfinsternis

Anders als bei einer Vollmondnacht leuchtet der Mond bei einer totalen Mondfinsternis nicht wirklich hell. Daher gibt es bei der Fotografie einiges zu beachten. Ein wesentlicher Punkt ist, dass sich die Belichtungszeit verlängert. Es sollte immer darauf geachtet werden, keine allzu langen Belichtungszeiten einzustellen. Der Grund dafür ist, dass es sich beim Mond wie auch bei der Erde selbst um ein rotierendes/bewegendes Objekt handelt. Eine zu lange Belichtung würde eine Bewegungsunschärfe zur Folge haben, sprich das Bild wird unscharf.

Was bleibt also einem übrig? Es gibt dabei drei Möglichkeiten: Entweder öffnet ihr die Blende oder erhöht die ISO-Zahl. Die dritte Möglichkeit wäre, dass ihr die Blende öffnet und die ISO -Zahl dazu erhöht. Denn nur so schafft ihr es, keine Bewegungsunschärfe in die Aufnahme hineinzubekommen. Lieber ihr riskiert eine etwas rauschende Aufnahme mit weniger Details des Mondes, als wenn ihr eine Unschärfe in Kauf nehmt.

Alternativ könnt ihr auch einen Sky-Tracker verwenden, der die Bewegung der Umlaufbahn des Mondes mit bewegt. Diese Montierungen für das Stativ sind in der Regel recht kostspielig in der Anschaffung und ist doch eher für die Fotografen zu empfehlen, die sich primär für Astrofotografie interessieren. Wer sich dafür interessiert, der kann in einer Suchmaschine nach den Wörtern „Sternen Nachführung“ suchen. Dort solltet ihr dann fündig werden.

Persönliche Erfahrungswerte

Vorab möchte ich euch schon einmal meine persönlichen Erfahrungen bei der Blutmond Fotografie mit euch teilen.  Der letzte Blutmond, den ich fotografiert habe war  aus dem Jahr 2015 (28. September). Für diese Aufnahmen nutzte ich ein 300 mm-Objektiv und eine Canon 70D Kamera. Dabei machte ich die Blende voll auf, was an diesem Objektiv den Blendenwert von 5,6 entsprach. Doch reichte dies auch nicht, da das Licht letztendlich zu schwach war um den Blutmond gut ablichten zu können.

Also erhöhte ich zu guter Letzt die ISO-Zahl auf 1250 und bekam daraus eine Belichtungszeit von 0,8 Sekunden. Dies hat dann doch gereicht um diese Phase der totalen Mondfinsternis gut ablichten zu können. Doch sollte es jedem bewusst sein, dass das Rauschen durch diese Maßnahmen doch etwas im Vordergrund ist. Auch die Details der Mondoberfläche lässt durch die offene Blende etwas zu wünschen übrig.

Stacking für ein besseres Ergebnis

Doch gibt es einen sehr guten Trick, wie ihr trotzdem noch eine rauscharme Aufnahme mit besser dargestellten Details bekommen könnt. Das Zauberwort heißt Stacking. Auf unserem YouTube Kanal gibt es Video Tutorials zu diesem Thema, wie ihr mit diesem Verfahren mehr Details in eure Fotografien bekommen könnt.

Beim Blutmond funktioniert dieser Trick ebenso. Wie das genau funktioniert, erkläre ich euch in dem nachfolgenden Video bei einem Vollmond. Wichtig ist, dass ihr mehrere Aufnahmen hintereinander macht, ohne dass ihr etwas an den Einstellungen verstellt. Vielleicht ist es nötig, dass ihr mit dem Objektiv manuell nachführen müsst. Das heißt, dass ihr das Objektiv der Mondumlaufbahn anpassen und so verstellt, dass der Mond wieder im Aufnahmebereich (im Sucher/Display) zu sehen ist.

Die Einstellungen

Vergleich der Stacking Aufnahmen des Blutmond
Vergleich der Stacking Aufnahmen des Blutmond

Der Autofokus sollte auf alle Fälle abgeschaltet sein und ihr solltet auch im „manuellen Modus“ fotografieren. Denn für das Stacking ist es von Vorteil, dass ihr identische Aufnahmen erstellt. Abweichung in der Belichtung können zu einem unschönen Ergebnis bei der späteren Zusammenrechnen der Aufnahmen führen.

Die Frage, ob ihr, den Bildstabilisator (falls vorhanden) ausschalten solltet, ist euch überlassen. In der Regel sollte dieser ausgeschaltet sein, sobald ihr von einem Stativ aus fotografiert. Dies kommt der Bildqualität zu gute und sollte nur im Notfall, wie zum Beispiel bei aufkommenden Wind, hinzu geschaltet werden.

Auf der oberen Aufnahme seht ihr den Blutmond, den ich am 28. September 2015 um 5 Uhr morgens aufgenommen habe. Wie ich schon geschrieben habe, wurde bei dieser Aufnahme die maximale offene Blende von 5.6  gewählt. Zudem habe ich die längst mögliche Belichtungszeit gewählt. Diese lag dann bei 0,8 Sekunden.

Der ISO-Wert musste hoch auf 1250 gesetzt werden. Aktuelle Kameras kommen mit diesen Werten gut klar. Wer eine Vollformat-Kamera besitzt, sollte sich bei höheren ISO-Werten keine Gedanken machen. Diese sind im Allgemeinen rauschärmer als APS-C oder Third-Four Sensor Chips.

Aber hier sollte jetzt keiner von euch denken, der keine Vollformat Kamera besitzt, dass dadurch eure Aufnahmen schlechter werden. Nein, denn hier kommt ja das angesprochene Stacking ins Spiel. Damit lässt sich das Rauschen sehr gut in Griff bekommen. Aber das heißt nicht, dass ihr den ISO-Wert sehr hoch setzen solltet. Öffnet lieber die Blende, soweit es möglich ist, und es die Bildqualität zulässt.

Die Einstellungen können sich, je nach verwendeter Kamera und Objektiv, bei euch anders verhalten. So spielt die jeweils verwendete Kamera einen Faktor, wie auch die Brennweite des Objektivs. Wenn ihr bei der Belichtungszeit unter einer Sekunde bleibt, dürfte es in der Regel keine Schwierigkeiten bezüglich der Bewegung des Mondes geben. Erhöht lieber etwas die ISO oder öffnet die Blende um so die Belichtungszeit einstellen zu können.

Was ihr noch für den Blutmond wissen müsst

Die wichtigsten Punkte wurden ja schon beschrieben. Wichtig ist noch, dass ihr das richtige Objektiv verwendet. Für die Mondfotografie sollte mindestens ein 200 mm-Teleobjektiv verwendet werden. Alles darunter könnt ihr getrost vergessen. Damit lässt sich der Mond nicht wirklich toll in Szene setzen.

Das Beste wäre, wenn ihr lichtstarke Tele-Festbrennweite verwendet. Diese bieten deutlich mehr Möglichkeiten als die Telezoom-Objektive. Der einzige Nachteil ist, dass euer Geldbeutel oder Konto deutlich leichter/leerer wird. Aber selbst mit einem „günstigeren“ Zoom lässt sich der Mond bzw. die Mondfinsternis gut fotografieren.

Meine Empfehlung ist ein Zoomobjektiv ab 300 mm zu verwenden. Diejenigen, die keine Vollformat-Kamera besitzen, können sich nämlich noch über den Cropfaktor der jeweiligen Sensor Chips freuen. Das heißt, dass das Bild noch einmal größer dargestellt wird um den Faktor 1,5 – 1,6.

Zu guter Letzt ist wohl das wichtigste Werkzeug für die Blutmond-Fotografie der Kabel- bzw. Funkauslöser. Allgemein empfiehlt es sich, immer fern auzuslösen. Egal ob über eine App, über einen Kabelauslöser oder über Infrarot. Eine manuelle Auslösung bringt eure Kamera auf dem Stativ nur in Schwingung. Bei schlechten Lichtverhältnissen und einer längeren Belichtungszeit heißt das, dass das Bild unscharf werden kann.

Die Situation des Blutmonds 2018

Dieses Jahr wird die totale Mondfinsternis anders werden. Der Grund dafür ist, dass der Eintritt in den Erdschatten genau dann ist, wenn der Mond aufgeht. Wer von euch schon einmal den aufgehenden Mond fotografiert hat, der weiß vielleicht wie schwierig es ist, diesen gut ablichten zu können.

Zudem kann dieses Jahr die Phase des Eintritts nicht abgelichtet werden. So müssen wir uns, falls das Wetter mitspielen sollte, nur mit der abgeschlossenen Eintrittsphase bzw. der totalen Mondfinsternis und dem Austritt begnügen.

Es wird sicherlich sehr interessant werden, wie sich das ganze verhalten wird. Vor allem was die Belichtung angeht, bin ich selbst schon gespannt. Auf alle Fälle könnt ihr mit einer längeren Belichtungszeit und höheren ISO-Zahlen rechnen.

Ihr solltet euch auch bewusst sein, dass ihr während der aufgehenden Phase den Fokus immer wieder neu justieren müsst. Gerade das Hitzeflimmern im Juli lässt das Bild unscharf wirken.

Der aufgehende Mond mit dem Problem des Herzflimmerns und der daraus resultierende Unschärfe
Der aufgehende Mond mit dem Problem des Herzflimmerns und der daraus resultierende Unschärfe

Für die Aufnahme sucht ihr euch einen geeigneten erhöhten Standort außerhalb von Städten mit einem guten und freien Blick in südöstlicher Richtung. Schaut auch, dass ihr keine störenden Motive mit in die Aufnahme bekommt. Es gibt nichts schlimmeres als Stromleitungen, die durch das Bild und das Motiv laufen, und nachher aufwändig retuschiert werden müssen!

Die Checkliste

Zum Abschluss möchten wir noch einmal euch eine Checkliste geben, damit ihr auf die totale Mondfinsternis 2018 vorbereitet seid.

  • Akku laden
  • Speicherkarte leeren / formatieren
  • Objektiv reinigen
  • Stativ bereit halten
  • Kabelauslöser bereit halten und Funktion testen
  • alternativ: App checken ob dieses sich mit der Kamera verbindet
  • Blende öffnen
  • höheren ISO-Wert verwenden
  • Korrekte Belichtungszeit einstellen
  • manuell fokussieren (AF ausschalten!)
  • Serienaufnahme erstellen
  • Fokus nach ein paar Aufnahmen kontrollieren und justieren

Zum Abschluss noch ein paar Tipps

Die Stackingaufnahmen könnt ihr erst dann machen, wenn der Mond frei im Himmel zu sehen ist. Habt ihr noch Teile vom Horizont in der Aufnahme funktioniert das ganze nicht gut. Es sei denn, ihr kennt euch gut mit Photoshop und Bildbearbeitung aus.

Es gibt für die maximale Belichtungszeit eine Faustregel. Einmal die 300er-Regel für Crop-Kameras und für Vollformat-Kameras die 500er-Regel. Ihr nehmt den Wert für eure Kamera, wie zum Beispiel für APS-C Kameras 300 und dividiert diesen durch eure eingestellte Brennweite. Bei einem 300 mm-Teleobjektiv würde es dann eine maximale Belichtungszeit von einer Sekunde ergeben, ohne dass es zu einer Bewegungsunschärfe kommt.

Meiner Erfahrung nach, solltet ihr aber schauen, dass ihr immer etwas unter der maximalen Belichtungszeit bleibt (auch wegen des Crop-Faktors). Ein bisschen Spielraum schadet nichts und je nach Wetterlage kann sich dies auch immer noch verändern. Aber länger als der errechnete maximale Wert sollte ihr auf Fälle nicht überschreiten. Lieber etwas kürzer belichten und gegebenenfalls die Blende öffnen oder den ISO-Wert erhöhen.

Es ist auch immer wichtig, dass ihr die ungefähre Richtung des Mondaufgangs kennt. Denn wenn der Mond aufgeht habt ihr nicht viel Zeit, um alles erst einmal auszurichten. Denn das Ein- und Scharfstellen wird euch am Anfang schon einmal wichtige Zeit kosten. Daher empfehlen wir euch, dass ihr euch eine App besorgt, die die Position des Mondes anzeigt.

Jetzt heißt es hoffen, dass das Wetter mitspielt und wir ein wirklich tolles astronomisch Spektakel beobachten können. Falls das Wetter doch nicht mitspielen sollte oder ihr vielleicht dieses Ereignis verpassen sollte, so könnt ihr es Anfang des Jahres 2019 noch einmal beobachten.

Die nächste vollständig sichtbare aber nicht totale Mondfinsternis ist am 21. Januar 2019. Danach folgt am 16. Juli 2019 eine partielle Mondfinsternis. Die nächste totale Mondfinsternis gibt es dann erst wieder am 26. Juni 2029 zu sehen.

Wir wünschen euch viel Erfolg bei euren Aufnahmen!

Zeigt uns eure Aufnahmen bei Instagram unter dem Hashtag #naturbildermagazin

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Reiner Ugele https://naturbilder-magazin.de/ <![CDATA[]]> https://naturbilder-magazin.de/?p=1797 2018-04-20T20:37:25Z 2018-04-20T20:37:25Z Der Beitrag erschien zuerst auf Naturbilder Magazin.

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Naturbilder-Magazin.de Panorama

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Reiner Ugele https://naturbilder-magazin.de/ <![CDATA[Mehr Details bei Landschaftsaufnahmen mit Adobe Photoshop]]> https://naturbilder-magazin.de/?p=1751 2018-05-27T11:04:57Z 2018-02-19T17:09:49Z In diesem Video Tutorial möchten wir euch zeigen, wie ihr mittels einer Stack Aufnahme und Adobe Photoshop mehr Details erhalten könnt. Jeder, der einmal mit einem Weitwinkel fotografiert hat, kennt vielleicht das Problem. Zoomt ihr ihn das Bild hinein, so werden die Details immer mehr verschwommener und das Bild rauscht immer mehr. Es gibt aber eine ganz einfach Methode um die Qualität zu verbessern. Was ihr nur braucht sind ca. 10 oder mehr identische Aufnahme, die ihr mittels Photoshop dann ...

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In diesem Video Tutorial möchten wir euch zeigen, wie ihr mittels einer Stack Aufnahme und Adobe Photoshop mehr Details erhalten könnt.

Jeder, der einmal mit einem Weitwinkel fotografiert hat, kennt vielleicht das Problem. Zoomt ihr ihn das Bild hinein, so werden die Details immer mehr verschwommener und das Bild rauscht immer mehr.

Es gibt aber eine ganz einfach Methode um die Qualität zu verbessern. Was ihr nur braucht sind ca. 10 oder mehr identische Aufnahme, die ihr mittels Photoshop dann zusammen verrechnen lasst.

Wie ihr dies in Photoshop macht, zeigen wir euch in diesem Video.

In diesem Video haben wir die Photoshop CC Version 19.1.1 verwendet und Lightroom Classic CC 7.2.

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Reiner Ugele https://naturbilder-magazin.de/ <![CDATA[Wildtier des Jahres 2018 – Die Wildkatze]]> https://naturbilder-magazin.de/?p=1714 2018-06-15T11:53:51Z 2018-02-12T18:43:44Z Alle Jahre wieder wird eine wild lebende und vor allem bedrohte Tiere besonders hervorgehoben. Es soll in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden, dass es hier in Deutschland viele wild lebende Tierarten gibt, die vom Aussterben bedroht sind. Dieses Jahr fiel die Wahl der deutschen Wildtier-Stiftung auf die europäische Wildkatze. Daher nehmen wir dies zum Anlass, euch dieses heimische Tier einmal genauer vorzustellen. Um erst einmal alle Verwechslungen aus dem Weg zu räumen: die Wildkatze ist nicht verwandt mit unserer hier ...

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Alle Jahre wieder wird eine wild lebende und vor allem bedrohte Tiere besonders hervorgehoben. Es soll in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden, dass es hier in Deutschland viele wild lebende Tierarten gibt, die vom Aussterben bedroht sind. Dieses Jahr fiel die Wahl der deutschen Wildtier-Stiftung auf die europäische Wildkatze. Daher nehmen wir dies zum Anlass, euch dieses heimische Tier einmal genauer vorzustellen.

Um erst einmal alle Verwechslungen aus dem Weg zu räumen: die Wildkatze ist nicht verwandt mit unserer hier lebenden Hauskatze. Denn diese kommt ursprünglich aus dem Orient, beziehungsweise wurde diese Gattung von den alten Ägyptern gezüchtet, die weniger aggressiver gegenüber den Menschen ist. Über viele Wege, die auch über Rom führten, gelang so die heutige Hauskatze bis nach Europa.

Die typischen Charakteristika der Wildkatze

Die europäische Wildkatze ist also die ursprüngliche einheimische Katzenart und nicht unsere Hauskatzen. Der Unterschied zwischen den Arten wird auch bei den Merkmalen der Wildkatze deutlich. Diese ist massiger gebaut und zudem deutlich kräftiger.

Die männliche Wildkatze kann dabei eine Gesamtlänge von ungefähr 80 bis 97 cm erreichen und von 3 bis 6,5 kg schwer werden. Das Weibchen ist etwas kleiner und kann eine Gesamtlänge von 73 bis 94 cm erreichen. In der Gewichtsklasse ist sie dem männlichen Konterfei deutlich unterlegen und erreicht nur eine Gewichtsklasse von 2,3 bis 4,9 kg.

Wie der Luchs, die andere heimische Katzenart, besitzt die Wildkatze einen Schwanz, der relativ dicklich kurz gewachsen ist und stumpf endet. Typisch ist auch die markante Musterung mit drei Ringeln.

Die europäische Wildkatze mit ihren typischen drei Ringeln am Schwanz
Die europäische Wildkatze mit ihren typischen drei Ringeln am Schwanz

Die Kopfform ist bei der Wildkatze, im direkten Vergleich zu der Hauskatze etwas breiter. Zudem liegen die Augen auch weiter auseinander. Mit dem massiven Körperbau wirkt die Wildkatze daher etwas plumper und nicht so grazil.

Das Fell ist sehr gut an ihrer Umgebung angepasst. So wirkt dieses sehr verwaschen und kontrastarm, was sie im Unterholz sehr gut tarnen lässt. Typisch für die Wildkatze ist ein markanter durchgehender schwarzer Strich auf dem Rücken.

An der Innenseite der Schenkel geht die Farbe des Fells in einen rötlichen Ton über. Zudem ist ein schwarzer Fleck auf der Sohle und der helle Nasenspiegel ein weiteres Erscheinungsmerkmal der Wildkatze.

Der Lebensraum und die aktuelle Situation

Wie bei vielen anderen bedrohten Wildtieren auch stellt der Verlust des Lebensraumes, neben der früheren intensiven Bejagung, das größte Problem für das Überleben dieser Tiere dar. Die europäische Wildkatze lebt vorwiegend in Laub- oder Mischwälder, die weit abseits vom Einzugsgebiet der Menschen ist. Sie benötigt dabei sehr strukturreiche Gebiete, die Baumhöhlen, Totholzhaufen oder verlassene Dachs- und Fuchsbauten bieten.

Gerade hier in Deutschland ist durch die intensiv betriebene Forstwirtschaft ein fast unmöglicher Lebensraum für diese Wildtierart geschaffen worden. Der Wald ist einfach viel zu sauber, denn er wurde früher ja regelgerecht aufgeräumt. Zum Jagen braucht der einzelgängerische und menschenscheue Jäger viele Deckungsmöglichkeiten, um in seinem großen Jagdgebiet erfolgreich Beute zu erlegen.

In vielen deutschen Wäldern ist dies bis heute nicht mehr der Fall. Waldgebiete wurden gerodet und durchgehende Waldgebiete regelrecht fragmentiert. So verschwand die Wildkatze fast völlig aus Deutschland. Doch dank vielen Schutzzonen, Bannwälder und Naturparks besteht nun endlich wieder die Möglichkeit, dass dieses Raubtier wieder seinen Lebensraum erschließen kann. Auch ein Umdenken in der Forstwirtschaft führte letztendlich dazu, dass der Wald wieder vielen anderen Tieren und Organismen einen (natürlichen) Lebensraum bieten kann.

Die größte hier in Deutschland lebende Population befindet sich hauptsächlich im Mittelgebirge. Im Nationalpark Bayerischer Wald streifen auch wieder Wildkatzen umher. Problematisch ist die Situation aber noch immer, denn es fehlen nach wie vor geeignete Ausbreitungsgebiete und geeignete Möglichkeiten, um Straßen zu überqueren.

Ein paar allgemeine Fakten

Dass die europäische Wildkatze ein einzelgängerisches Leben führt, haben wir ja schon in dem Artikel erwähnt. Sie ist zudem meist ortstreu und bleibt gewöhnlich bis zum ihren Lebensende in ihrem Revier.

Die Paarungszeit verläuft in den Monaten Januar bis März. Die Tragzeit der Jungtiere beträgt ungefähr neun Wochen und das Weibchen kann in einem Wurf zwei bis vier Junge zur Welt bringen. Wenn die Jungkatzen sechs bis acht Monate alt sind, fangen sie an, sich ein eigenes Revier zu suchen. Die Sterblichkeit unter den jungen Wildkatzen ist sehr hoch, denn diese haben unzählige Feinde. Allgemein sind neben dem Menschen der Luchs und der Wolf die Hauptfeinde der Wildkatze. Die Jungtiere fallen meist eher Fuchs, Uhus, See- oder Steinadler zum Opfer.

Die Hauptnahrungsquelle von Wildkatzen sind Kleinsäugetiere wie zum Beispiel Wühlmäuse, Rötelmäuse oder Ratten. Aber der Speiseplan wird manchmal auch erweitert. So können auch Eichhörnchen, Kaninchen, Vögel, Eidechsen, Fische oder Insekten mit auf dem Plan stehen. In Notzeiten wird auch einmal zur pflanzlichen Kost gegriffen. Dies stellt jedoch eher die Ausnahme dar.

Wildkatzen sind absolut unzähmbar. Selbst dann wenn Tiere in der Gefangenschaft geboren wurden, ist es nicht möglich, sie an den Menschen zu gewöhnen. In der Natur lässt sie sich auch nur sehr selten beobachten, da sie den Menschen meidet. Daher sind Aufnahmen von Wildkatzen sehr selten. Dies macht den Beweis der Existenz von Wildkatzen in einem Gebiet relativ schwer. Wenn, dann lassen sich solche Beweise meist nur indirekt nachweisen oder mittels Fotofallen.

Es gelang aber schon ein paar wenigen Fotografen, eine Wildkatze abzulichten. Aber dies  sollte definitiv niemand als Herausforderung oder Aufruf ansehen. Lasst diesen Katzen ihren Lebensraum! Zur Information: Wir haben die hier gezeigten Bilder im Wildtierpark Tripsdrill gemacht.

Die Wildkatze steht in Deutschland unter Schutz und ist ganzjährig geschont. Sie zu jagen ist also nicht erlaubt. Das größte Problem besteht, wie schon geschrieben, im Erhalt und Rückgewinnung ihres Lebensraum. Durch viele Maßnahmen, die auch anderen Wildtieren zugute kommt, wird die zerklüftete Waldlandschaft wieder miteinander verbunden. Gerade diese Maßnahmen ermöglicht es auch der Wildkatze, wieder neue Lebensräume hier in Deutschland zu erschließen.

Europäische Wildkatze Die europäische Wildkatze Europäische Wildkatze Jungtier Europäische Wildkatze Jungtier

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Reiner Ugele https://naturbilder-magazin.de/ <![CDATA[Die Skorpionsfliege – Insekt des Jahres 2018]]> https://naturbilder-magazin.de/?p=1675 2017-12-09T10:09:54Z 2017-12-09T10:09:54Z Alle Jahre wieder wählt der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) das „Insekt des Jahres“ für das kommende Jahr aus. Dieses Jahr fiel die Wahl auf die exotisch wirkende Skorpionsfliege, die in Europa zwar weit verbreitet, aber dennoch vielen unbekannt ist. Deshalb wurde dieses vom Nabu zum „Insekt des Jahres 2018“ gewählt, um die Aufmerksamkeit auf dieses einzigartig wirkende Insekt zu lenken. Aus diesem Grund möchten wir euch Lesern dieses faszinierende Insekt einmal vorstellen. Die Skorpionsfliege (Panorpidae communis) Die Skorpionsfliege gehört zu der ...

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Alle Jahre wieder wählt der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) das „Insekt des Jahres“ für das kommende Jahr aus. Dieses Jahr fiel die Wahl auf die exotisch wirkende Skorpionsfliege, die in Europa zwar weit verbreitet, aber dennoch vielen unbekannt ist. Deshalb wurde dieses vom Nabu zum „Insekt des Jahres 2018“ gewählt, um die Aufmerksamkeit auf dieses einzigartig wirkende Insekt zu lenken. Aus diesem Grund möchten wir euch Lesern dieses faszinierende Insekt einmal vorstellen.

Die Skorpionsfliege (Panorpidae communis)

Die Skorpionsfliege gehört zu der Unterklasse der Fluginsekten und der Ordnung der Schnabelfliegen. Das besondere Merkmal dieser Insekten ist der verlängerte, rüsselförmige Kopf an dessen vorderen Ende Mundwerkzeuge angebracht sind. Der eigentlich gefährlich wirkende „Skorpionsstachel“, welcher der Skorpionsfliege den Namen zu verdanken hat, ist nichts anderes als ein vergrößerter Genitalbereich bei den Männchen.  Im Gegensatz zu Skorpionen wird dort kein Gift hergestellt, sondern ist rein für die Fortpflanzung gedacht. Dabei handelt es sich um eine eine Drüse, in der Sexualpheromone (Sexuallockstoffe) produziert werden, und dem spitzen Ende (Stachel), welche zur Kopulation verwendet wird. Bei den Weibchen verläuft der Hinterleib zugespitzter und wird für die Eiablage verwendet.

Männliche Skoprionsfliege
Männliche Skorpionsfliege

Der Lebensraum und das Verhalten der Skorpionsfliege

Die Skorpionsfliege klingt und sieht auf den ersten Blick gefährlicher aus als sie es ist. Mit ihren bis zu 18 Millimetern Länge ist sie auch recht unscheinbar und bleibt für viele doch eher unsichtbar; außer wenn aktiv nach ihr gesucht wird. Die besten Chance, Skorpionsfliegen finden und beobachten zu können, besteht im Sommer. In Gebüschen, an Wald- und Wegrändern und sonstigen schattigen Bereichen sind diese Insekten in ganz Mitteleuropa vorzufinden.

Was die Nahrung anbetrifft, ist das Spektrum typisch für Fliegen breit gefächert. Dank ihrer Mundwerkzeuge kann die Skorpionsfliege sich von toten und verletzten Insekten, aber auch von toten Wirbeltieren (also auch Aas) ernähren, aber auch von Früchten, Pollen, Blütennektar und sogar Kot. Gerade dieses große Nahrungsspektrum ermöglicht dieser Fliege einen großen Lebensraum zu erschließen. Sie ist also nicht abhängig wie andere Spezies, wenn es um Lebensraum und Nahrungsquellen geht und ist in dem Bereich ein Generalist.

Eine kuriose Sache gibt es doch noch, wenn es um das Thema Nahrung geht. Normalerweise sind Fliegen eine der Hauptnahrungsquellen von Spinnen. Die Skorpionsfliege ist aber sehr unerschrocken, wenn es um das Thema Nahrung geht. Sie schafft es sogar, die klebrigen Spinnennetze zu überwinden und sich über den Nahrungsvorrat der Spinne her zu machen. Wie genau sie das schafft und warum die Spinne diese dabei nicht attackiert, ist noch nicht genau erforscht worden.

 

Männliche Skoprionsfliege
Männliche Skorpionsfliege

 

Hochzeitsgeschenke

Es gibt auch unter den Insekten den Brauch, Geschenke für die Hochzeit zu übergeben. Aber bei der Skorpionsfliege hat dies rein mit dem Werben und der Fortpflanzung zu tun. Das Paarungsverhalten besteht aus mehreren Akten. Zuerst verstreut das Männchen Pheromone, die in seiner Drüse im Hinterleib produziert wird. Wird dadurch ein Weibchen angelockt und nähert sich dem Männchen, so beginnt dieser mit seinem Hinterleib zu vibrieren. Um zusätzlich auf sich aufmerksam zu machen, beginnt es mit seinen Flügeln eine winkende Bewegung zu machen. Ist das Weibchen paarungsbereit, erwidert sie diese Bewegungen.

Doch so leicht lässt sich eine Skorpionsfliegen-Dame nicht überreden. Es erfordert doch ein wenig mehr von Seiten des Männchens, um seine Liebste von ihm überzeugen zu können. So bietet die männliche Skorpionsfliege dem Weibchen ein oder mehrere Geschenke an, damit er für sie der Auserwählte ist. Diese Geschenke können entweder tote Insekten sein oder Speichelkügelchen, die das Männchen in den Speicheldrüsen gebildet hat. Je mehr Geschenke das Männchen seiner Herzensdame übergeben hat, desto größer stehen die Chancen, ihre Gunst zu erobern. Gerade diese Paarungsgeschenke wirken sich positiv auf die Dauer der Kopulation sowie auf die Eierproduktion aus.

Die Eiablage erfolgt dann in weichem lockeren Erdreich. Die Eier sind dabei ineinander zu Ballen verklebt. Das Weibchen legt dabei immer mehrere Gelege. Die Larven ähneln von ihrem Erscheinungsbild her Raupen. Bis zu ihrer Verpuppung, in der sie in diesem Status überwintern, leben die Larven unter der Erde. Dabei ernähren sie sich von Pflanzen, Aas und anderen im Boden vorkommenden Kleintieren. Anfang April/Mai, je nach Witterung, schlüpfen dann die ausgewachsenen Tieren.

In einem Jahr werden immer zwei Generationen gebildet. Die nächste Generation schlüpft bei günstigen Bedingungen im Sommer und die darauffolgende Generation im Frühjahr. Letztere ist die Generation, die dann im verpuppten Stadium im Erdreich überwintert.

Bedrohungslage der Skorpionsfliege

Die Skorpionsfliege steht nicht auf der roten Liste. Das bedeutet, sie ist nicht unmittelbar gefährdet und vor dem Aussterben bedroht. Aber durch das große Insektensterben, den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden in der Landwirtschaft oder gar im privaten Bereich dürfte sich die Situation allgemein weiter verschlechtern. Es gibt sicherlich viele Menschen, die dieses Insekt noch nie zu Gesicht bekommen haben. Dazu gehöre ich ebenso, da ich persönlich noch keine entdeckt habe. Matthias Gröner war auch einige Zeit auf der Suche, um ein günstiges Gebiet für die Skorpionsfliege zu finden und natürlich diese auch fotografisch festzuhalten. Gerade die geringe Größe dieses einzigartigen Insekt, macht es auch nicht immer einfach, Exemplare zu finden.

Wenn ihr in die Natur hinaus geht, dann schaut doch einmal genauer die Umgebung an. Bleibt einmal stehen und achtet auch auf die kleinsten Dinge, die ihr sonst nicht so bewusst wahrnehmen würdet. Dann seht ihr auch, wie viele wundersame Dinge es gibt, die ihr noch gar nicht kennt. Auch für uns Naturfotografen wäre es doch schade, wenn es auf einmal keine Motive mehr zum fotografieren geben würde!? Denkt darüber einmal nach.

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Reiner Ugele https://naturbilder-magazin.de/ <![CDATA[Bessere Landschaftsaufnahmen durch Stacking]]> https://naturbilder-magazin.de/?p=1660 2018-05-27T11:11:08Z 2017-10-22T14:09:32Z In diesem Video möchten wir euch zeigen, dass ihr auch bei der Landschaftsfotografie die Stacking Methode einsetzen könnt. Wie ihr schon von unserem anderem Stacking Video Tutorial her kennt, lässt sich das Programm Fitswork nicht nur für die Astrofotografie verwenden. Alles was ihr für so eine Aufnahme benötigt, sind 20 gleiche Aufnahmen, die ihr am Besten mit einem Stativ und Kabelauslöser aufgenommen habt. Belichtung wie auch der Fokus müssen identisch sein, da es sonst zu qualitativen Einbußen kommt. Speicher eurer ...

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In diesem Video möchten wir euch zeigen, dass ihr auch bei der Landschaftsfotografie die Stacking Methode einsetzen könnt. Wie ihr schon von unserem anderem Stacking Video Tutorial her kennt, lässt sich das Programm Fitswork nicht nur für die Astrofotografie verwenden.

Alles was ihr für so eine Aufnahme benötigt, sind 20 gleiche Aufnahmen, die ihr am Besten mit einem Stativ und Kabelauslöser aufgenommen habt. Belichtung wie auch der Fokus müssen identisch sein, da es sonst zu qualitativen Einbußen kommt. Speicher eurer RAW Aufnahmen am Besten im TIF Datei Format. Damit lässt es sich dann mit dem Programm Fitswork am Besten arbeiten und auch die höchste Qualität.

Wenn die 20 Aufnahmen dann zusammen gerechnet sind, so könnt ihr gleich einmal die gestackte Datei mit einer einzelnen Aufnahme vergleichen. Zoomt am Besten in das Bild hinein und vergleicht so den Unterschied. Ihr werdet sehen, die Aufnahme rauscht weniger und die Details sind viel deutlicher zu erkennen.

Das Stacking lohnt sich dann, wenn ihr für den Print Bereich Hochauflösende Bilder benötigt und nicht gerade eine teure HighEnd Ausrüstung zur Verfügung habt. Wenn ihr die Aufnahme im Internet veröffentlicht wollt, so solltet ihr eher das PNG Datei Format verwenden. Dieses bietet deutlich die bessere Qualität und komprimiert die Datei nicht so sehr wie mit dem JPG Verfahren.

Probiert es doch einmal aus und ihr werdet sehen, dass ihr auch mit einem Weitwinkel Objektiv mit einem Stacking auch noch in der Ferne Details erhaltet.

 

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Reiner Ugele https://naturbilder-magazin.de/ <![CDATA[Mehr Details bei der Mond-Fotografie]]> https://naturbilder-magazin.de/?p=1623 2018-06-11T08:00:22Z 2017-10-11T19:54:37Z Jeder, der schon einmal den Mond mit seiner DSLR Kamera fotografiert hat, kennt dies. Die Details, also die Mondkrater und Gebirge, wirken oftmals verwaschen und unscharf. Sie kommen nicht wirklich zur Geltung. Es gibt noch die Möglichkeit mittels Bildbearbeitung mehr Details aus der Aufnahme herauszuholen, doch die Resultate sind oftmals eher schlecht und vermindern die Qualität, anstatt sie zu verbessern. Schnell wird das Bild überzeichnet und ein deutliches Rauschen macht sich darin bemerkbar. Hochauflösende Mond-Bilder durch Stacking Ihr wollt mehr ...

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Jeder, der schon einmal den Mond mit seiner DSLR Kamera fotografiert hat, kennt dies. Die Details, also die Mondkrater und Gebirge, wirken oftmals verwaschen und unscharf. Sie kommen nicht wirklich zur Geltung.

Es gibt noch die Möglichkeit mittels Bildbearbeitung mehr Details aus der Aufnahme herauszuholen, doch die Resultate sind oftmals eher schlecht und vermindern die Qualität, anstatt sie zu verbessern. Schnell wird das Bild überzeichnet und ein deutliches Rauschen macht sich darin bemerkbar.

Hochauflösende Mond-Bilder durch Stacking

Ihr wollt mehr Details in eure Mondaufnahmen bekommen? Dann heißt das  Zauberwort Stacking. Das Stacking-Prinzip wird oft bei der Astrofotografie verwendet, um mehr Details zu erhalten und das Rauschen zu vermindern. So lässt sich zum Beispiel mit diesem Verfahren auch die Andromeda-Galaxie von der Erde aus mit einem Teleobjektiv sichtbar machen.

Das Prinzip des Stackings lässt sich schnell erklären, ohne tief in die mathematisch Materie, die dahinter steckt, einzugehen. Es werden dabei mehrere Aufnahmen von einem Objekt, wie zum Beispiel des Mondes, erstellt. Diese Aufnahmen werden dann mittels einer mathematischen Funktion zusammen gerechnet. Dabei addieren sich die einzelnen Pixel der jeweiligen Aufnahmen. Dadurch kommen durch dieses Verfahren viele Details zum Vorschein.

Je mehr Bilder aufgenommen werden, desto besser wird später dann das zusammengerechnete Ergebnis. Aber auch die Rechenzeit erhöht sich, je mehr Bilder ihr dazu verwendet. Um nun den Unterschied zwischen einer einzelnen Aufnahmen und einem Stack zu verdeutlichen, so solltet ihr das nachfolgende Bild einmal genauer betrachten.

Mond Fotografie mehr Details durch Stacking
Mondfotografie: mehr Details durch Stacking – direkter Vergleich zwischen einer Einzelaufnahme und einem Stack

Die linke Aufnahme vom Mond ist eine einzelne Aufnahmen, die mit einem 70-300mm Teleobjektiv bei 300mm Brennweite erstellt wurde. Da bei der verwendeten Kamera ein APS-C Sensorchip verbaut ist, entspricht die dargestellte Brennweite (umgerechnet auf das Kleinbildformat) 480mm. Mittels Bildbearbeitungs-Software wurde das Bild zusätzlich noch beschnitten, um so den Mond vergrößert darzustellen.

Auf der rechten Seite seht ihr das fertige Stack-Bild, das mit 78 Einzelaufnahmen zusammen addiert wurden. Der Unterschied zwischen einer einzelnen Aufnahme und einem Stack ist mehr als deutlich zu sehen. Die Details sind besser hervorgehoben und der Mond erhält in der Aufnahme viel mehr Tiefe und Schärfe. Im direkten Vergleich wirkt die einzelne Aufnahme doch recht blass und eher verschwommen.

Vorbereitung für die Mond-Fotografie

Wenn ihr den Mond fotografiert und dazu noch ein Stacking erstellen möchtet, so benötigt ihr folgende Grundausrüstung dafür: Ihr solltet eine Kamera mit einem Teleobjektiv ab 200mm aufwärts verwenden. Dazu ein stabiles Stativ und einen Kabelauslöser, um so Verwacklungen in den Aufnahmen zu minimieren.

Wir können euch nur empfehlen, auf den M-Modus in eurer Kamera zu schalten und die Belichtungszeit und Blende manuell einzustellen. Auch den ISO solltet ihr nicht auf Auto haben. Abweichungen in der Belichtung der jeweiligen Aufnahmen können zu Problemen bei der Erstellung des Stacks führen.

Folgende Punkte solltet ihr für eure Mond Aufnahmen einstellen:

  • Automatischer Fokus (AF) ausschalten
  • ISO auf 100-200 stellen
  • Blende zwischen 8 und 11 stellen
  • Belichtungszeit manuell einstellen
  • Mittels LiveView und Lupenfunktion manuell fokussieren
  • Kabelauslöser zum Auslösen verwenden

Habt ihr diese Punkte beachtet, so könnt ihr auch schon anfangen, eine Reihenaufnahme zu erstellen. Falls euer Objektiv über einen Bildstabilisator verfügt, so solltet ihr diesen vor der Aufnahme ausschalten. Dieser würde nur die Qualität der Aufnahme etwas schmälern. Zudem stabilisiert das Stativ eure Kamera.

Wenn ihr eine Serienaufnahme des Monds erstellt, beachtet auch die Mondumlaufbahn und vor allem die Zeit. Von unserem fixem Beobachtungsstandpunkt wandert der Mond bogenförmig von Osten, wo er aufgeht, nach Westen, wo er wieder untergeht. Das heißt, dass ihr die Kamera nachführen müsst, also die Position des Mondes mit eurer Kamera angleicht.

Empfohlene Anzahl von Aufnahmen

Es empfiehlt sich daher, wenn ihr die erste Aufnahme erstellt, den Mond etwas links unten im Sichtfeld der Kamera zu platzieren. So könnt ihr, je nach Belichtungszeit, schnell eine Reihenaufnahme von 70-100 Bildern erstellen ohne die Position der Kamera verändern zu müssen.

In der Regel reichen schon weniger als 100 Aufnahmen, um eine gute Qualität zu erzielen. Macht aber immer ein paar Bilder mehr, denn es kann immer wieder vorkommen, dass das ein oder andere Bild doch verwackelt ist. Dieses könnt ihr später dann immer noch aussortieren und löschen.

Das Stacking der Mond-Bilder

Für das Stacking der einzelnen Mondaufnahmen könnt ihr die Freeware Software Fitswork kostenlos von der offiziellen Seite herunterladen. Die Zip-Datei entpackt ihr dabei in ein beliebiges Verzeichnis und könnt danach das Programm starten.

In dem folgenden Video erklären wir euch, wie Fitswork funktioniert und wie ihr mit diesem eure eigenen Stack-Aufnahmen zusammen rechnen lassen könnt. Dieses Video könnt ihr auch direkt auf  unserem offiziellen YouTube-Kanal anschauen.

 

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Reiner Ugele https://naturbilder-magazin.de/ <![CDATA[Langzeitbelichtung mit einem ND-Filter]]> https://naturbilder-magazin.de/?p=1555 2017-09-04T06:52:42Z 2017-09-03T10:35:24Z Wer fließendes Wasser weich wirken werden lassen möchte oder am helllichten Tag Menschen aus einer Aufnahme „verschwinden“ lassen will, der kommt an einem ND-Filter nicht vorbei. Das Wort ND steht dabei für neutrale Dichte. Es ist ein Filter, der dafür sorgt, dass der Lichteinfluss in die Kamera vermindert wird. Wenn weniger Licht in die Kamera fällt, so bedeutet dies, dass sich die Belichtungszeit verlängert. In diesem Artikel möchten wir euch die unterschiedlichen Stärken von ND-Filtern vorstellen und ihren Verwendungszweck. Es ...

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Wer fließendes Wasser weich wirken werden lassen möchte oder am helllichten Tag Menschen aus einer Aufnahme „verschwinden“ lassen will, der kommt an einem ND-Filter nicht vorbei. Das Wort ND steht dabei für neutrale Dichte. Es ist ein Filter, der dafür sorgt, dass der Lichteinfluss in die Kamera vermindert wird. Wenn weniger Licht in die Kamera fällt, so bedeutet dies, dass sich die Belichtungszeit verlängert. In diesem Artikel möchten wir euch die unterschiedlichen Stärken von ND-Filtern vorstellen und ihren Verwendungszweck.

Es gibt verschiedene Stärken von ND-Filtern, die das Licht unterschiedlich durchlassen. Für die Naturfotografie können wir euch drei unterschiedlich starke ND Filter Typen empfehlen. Ein ND 8, ND 64 und ND 1000 Filter reichen in der Regel vollkommen aus, um in der Natur Langzeitbelichtungs-Aufnahmen zu erstellen.

Die Problematik mit den Bezeichnungen

Leider ist es so, dass jeder Hersteller seine eigene Bezeichnung für die ND-Filter besitzt. So müsst ihr immer bei diesen direkt schauen, wie lange der jeweilige ND-Filter die Belichtungszeit verlängert. Dabei spielt die ND-Filter-Stärke eine entscheidende Rolle und darin liegt auch das Problem.

Oftmals ist es so, dass nur Angaben wie ND 8, ND 64 oder ND 1000 vorhanden sind. Bei diesen Zahlen handelt es sich nicht um die Filter-Stärke, wie sehr das Licht geblockt wird, sondern nur um den Verlängerungsfaktor. Daher kann es auch gut sein, dass ein anderer Hersteller eine andere ND-Filter-Stärke als sein Mitbewerber angibt, aber beide diese als ND 64 Filter bewerben. Ist aber die Durchlässigkeit bei einem ND-Filter nun etwas geringer, so kann dies doch zu einer Veränderung des Verlängerungsfaktors führen.

Leider gibt es keine Norm dafür und ihr müsst euch immer an den Angaben des jeweiligen Herstellers orientieren.

Die nachfolgende Tabelle zeigt, wie sich in der Regel die ND-Filter-Stärke zu ihrer Durchlässigkeit, Blendenstufen und ihrem jeweiligen Verlängerungsfaktor verhält. An diese Angaben halten sich auch die meisten Hersteller.

Was könnt ihr aus dieser Tabelle nun heraus lesen? Die Filter-Stärke von 0.3 ist die geringste ND-Filter-Stärke und 4,0 die höchste in dieser Tabelle. Also, je weiter ihr nach unten in die Tabelle geht, desto weniger Licht lässt der Filter durch und je länger wird die Belichtungszeit. Wenn ihr einen ND-Filter kaufen wollt, so müsst ihr immer auf die ND-Filter-Stärke bzw. auf die Durchlässigkeit und den Verlängerungsfaktor achten.

Die ND-Filter Stärke und der jeweilige Verlängerungsfaktor

ND-Filter Stärke Durchlässigkeit Blendenstufen Verlängerungsfaktor
0,3 50 % 1 2x
0,6 25 % 2 4x
0,9 12,6 % 3 8x
1,2 6,3 % 4 16x
1,5 3,1 % 5 32x
1,8 1,6 % 6 64x
2,0 1,0 % 6,66 100x
2,1 0,8 % 7 128x
2,4 0,4 % 8 256x
2,7 0,2 % 9 512x
3,0 0,1 % 10 1000x
4,0 0,012 % 13 10.000x

 

Die Bezeichnungen können doch oftmals verwirrend sein und ein beworbener ND8-Filter ist im Endeffekt doch ein ND-Filter mit der Filter Stärke von 0,9. Dieser ist für eine Langzeitbelichtung nicht wirklich geeignet. Folgendes Beispiel soll euch dies einmal verdeutlichen: Bei einer angenommen Belichtungszeit von 1/200 s verlängert sich die Belichtungszeit, bei dem ND8-Filter, auf 1/25 s  ( 1/200 s * 8 = 1/25 s ). Diese Stopp-Wirkung eignet sich daher nicht, wenn ihr Wasser in die Bewegungsunschärfe verschwimmen lassen wollt.

Wir empfehlen jedem von euch, sich wie oben an der jeweiligen Tabelle des Herstellers zu orientieren. Vergleicht die jeweiligen Filter-Stärken mit der Durchlässigkeit bzw. den Blendenstufen. Wer sich dies alles aber ersparen möchte, der kauft am besten seine Filter von nur einem Hersteller. Auf großen Internet-Handelsplattformen findet ihr genügend Hersteller und Anbieter, die ein Dreierset mit den hier genannten Filtern (ND8x, ND64x, ND1000x) anbieten. Teilweise sind diese Angebote deutlich günstiger, als wenn ihr alle einzeln kaufen würdet.

Welcher ND-Filter wird wann eingesetzt

Es gibt eine grobe Einteilung, an der ihr euch orientieren könnt, wann ihr welchen Filter am besten einsetzt. Der ND 8 ist ja eher das Leichtgewicht unter den ND-Filtern. Diesen könnt ihr immer dann einsetzen, wenn ihr Landschaften fotografieren möchtet. Der Vorteil von diesem Filter ist, dass auf der einen Seite die Verschlusszeit nicht allzu sehr verlängert wird und auf der anderen die Farben und Kontraste deutlicher hevorgehoben und intensiviert werden. Gerade im Herbst, bei sehr vielen unterschiedlichen Farben und Tönen, könnt ihr so der Aufnahme mehr Dynamik hinzufügen.

Der ND 64 ist eher der Allrounder unter den ND-Filtern. Dieser reicht oftmals schon aus, um das Wasser bei einem Wasserfall weichzeichnen zu lassen. Der Einsatz von diesem Filter eignet sich dann, wenn kein helles Tageslicht vorherrscht, d.h. bei Sonnenaufgang oder -untergang, in sehr schattigen Bereichen wie im Wald, in dem es keine direkte Sonneneinstrahlung gibt etc.

Das stärkste Geschütz von den hier genannten Filtern ist der ND 1000 Filter. Dieser kann bei direkten Tageslicht eingesetzt werden, also wenn ihr zum Beispiel ziehende Wolken verschwimmen lassen wollt. Mit diesem ND-Filter lässt sich die längste Belichtungszeit erzielen.

Das Problem mit der Belichtungsmessung

Das schwierigste bei einer Langzeitbelichtung ist die Einstellung der korrekten Belichtungszeit. Das eigentlich Problem ist, dass ihr die Aufnahme mit einem ND-Filter nie korrekt belichten könnt. Schaut doch einmal selber durch so einen ND64x oder ND1000x Filter. So seht ihr, dass dies so nicht gehen kann. Aber es gibt verschiedene Herangehensweisen, wie ihr trotzdem korrekt belichten könnt.

Eine Möglichkeit wäre, dass ihr auf gut Glück einen Wert nehmt und danach schaut ob die Aufnahme korrekt belichtet wurde oder nicht. Dies ist aber eher eine sehr aufwendige Methode und führt definitiv zu keinem schnellen Erfolg. Selbst wenn ihr schon einen Erfahrungswert mit diesen Filtern gesammelt habt, würde es euch in machen Situationen nicht weiterhelfen. Pauschal zu sagen, dass bei einem ND 1000 Filter 2min Belichtungszeit eingestellt werden muss, mag sicherlich zu einen gewissen Teilerfolg führen.

Doch kann es sein, dass manche Stellen über- oder unterbelichtet sind und weit von einer korrekten Belichtung abweichen. Denn jede Landschaft ist anders, wie auch der Lichteinfall. Auch die Tageszeit spielt eine Rolle, wie auch der Ort, wo ihr fotografiert (z.B. im Wald oder auf dem freien Feld). Zudem ist solch ein „Try and Error“-Prinzip nicht wirklich vorteilhaft, denn es frisst einfach viel zu viel von eurer eigenen kostbaren Zeit. Deshalb gibt es noch eine bessere und effektivere Methode.

Die korrekte Belichtungszeit mit einem ND-Filter

Um die Aufnahme nun richtig zu belichten zu können gibt es eine Tabelle mit denen ihr den richtigen Wert einstellen könnt. Wichtig ist dabei, dass ihr zuvor die Aufnahme ohne Filter messt. Die Messung sollte bei einer Blende 9 und ISO 100 erfolgen, um so die höchste Qualität zu erzielen. Auf diese Einstellungen beruhen die Werte der nachfolgenden Belichtungstabelle. Je nachdem welchen Filter ihr verwendet, also 8x, 64x oder 1000x, könnt ihr aus der entsprechenden Tabelle die folgende Werte herauslesen.

Belichtungszeit ohne 8x ND Filter Belichtungszeit mit 8x ND Filter
1/1000 s 1/125
1/500 s 1/60
1/250 s 1/30
1/125 s 1/15
1/60 s 1/8
1/30 s 1/4
1/15 s 1/2
1/8 s 1 Sekunde
1/4 s 2 Sekunden
1/2 s 4 Sekunden
1 Sekunde 8 Sekunden
2 Sekunden 15 Sekunden

 

Belichtungszeit ohne 64x ND Filter Belichtungszeit mit 64x ND Filter
1/1000 s 1/15
1/500 s 1/8
1/250 s 1/4
1/125 s 1/2
1/60 s 1 Sekunde
1/30 s 2 Sekunden
1/15 s 4 Sekunden
1/8 s 8 Sekunden
1/4 s 15 Sekunden
1/2 s 30 Sekunden
1 Sekunde 1 Minute
2 Sekunden 2 Minuten

 

Verschlusszeit ohne 1000x ND Filter Verschlusszeit mit  1000x ND Filter
1/1000 s 1 Sekunde
1/500 s 2 Sekunden
1/250 s 4 Sekunden
1/125 s 8 Sekunden
1/60 s 15 Sekunden
1/30 s 30 Sekunden
1/15 s 1 Minute
1/8 s 2 Minuten
1/4 s 4 Minuten
1/2 s 8 Minuten
1 Sekunde 16 Minuten

 

Auf der linken Spalte sind die Werte die ihr ohne Filter messt. Auf der rechten sind die Belichtungszeiten, welche ihr dann einstellen müsst, sobald ihr den Filter verwendet. Dieser Wert würde dann einem korrekt belichteten Bild entsprechen.

Um das Ganze noch zu verdeutlichen, möchten wir euch folgendes Rechenbeispiel einmal zeigen: Wir wollen mit einem 1000x ND Filter aufnehmen und messen zuvor (ohne Filter) eine Belichtungszeit von 1/30 Sekunden. Nun müsst ihr auf der linken Tabellenspalte nachsehen, wo dieser Wert steht und geht dann auf die rechte Seite, welcher Belichtungszeit dieser mit Filter entsprechen würde. In unserem Beispiel wäre das bei einem ND1000x Filter eine Belichtungszeit von 30 Sekunden, die ihr dann mit aufgeschraubten Filter einstellen müsst.

Im Grunde ist das Ganze recht einfach gehalten.  Ihr müsst nur die gemessene Belichtungszeit mit dem angegebenen Verlängerungsfaktor eures Filters multiplizieren. So erhaltet ihr immer die korrekte Belichtungszeit, wenn ihr mit dem jeweiligen ND-Filter fotografiert. Dies könnt ihr immer dann anwenden, wenn ihr andere Werte habt, als die auf der oben genannten Tabelle.

Druckt euch am besten diese Tabelle einmal aus oder schaut nach einer App, die diese Tabelle schon mit intigriert hat. Diese sollte auf alle Fälle griffbereit sein, um so schnell den richtige Belichtungszeit einstellen zu können.

Langzeitbelichtung am Wasserfall mit ND-Filter Haida 3 ND 1000x Filter
Langzeitbelichtung am Wasserfall mit ND-Filter Haida 3 ND 1000x Filter

Wichtige Dinge zum Fotografieren mit einem ND-Filter

Ein Punkt, welche noch angesprochen gehört ist die Qualität und Güte von ND-Filtern. Im Internet gibt es viele günstige Filter zu kaufen. Aber von diesen können wir jedem nur davon abraten. Grund dafür ist, dass diese Filter keine gute Qualität abliefern. Ihr müsst bei Filtern schon etwas tiefer in die Tasche greifen oder besser gesagt spart lieber etwas länger auf einen guten ND-Filter. Es lohnt sich auf alle Fälle.

Es gibt ja zwei verschiedene Systeme zur Montage der Filter. Eine Version wird auf das Gewinde des Objektivs geschraubt. Die andere alternative Version ist ein ein Stecksystem bzw. eine Halterung. Dabei sind die Filter separate Platten, die in diese Halterung hinein geschoben werden.

Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Filterplatten sind immer etwas teurer als die Filter zum schrauben. Zudem ist bei dem Schraubssystem immer die Gefahr da, dass ihr an den Fokusring des Objektiv heran kommt und so den Fokus verstellt. Welches ihr nun verwendet, ist eure eigene Entscheidung. Ihr könnt auch beide System verwenden und miteinander kombinieren, wie zum Beispiel ein schraubbarer ND-Filter mit einer Verlaufsfilter-Platte.

Natürlich sollte auch noch die Ausrüstung angesprochen werden, um mit ND-Filtern fotografieren zu können. Wichtig ist ein gutes und vor allem ein stabiles Stativ zu verwenden und einen programmierbaren Kabelauslöser. Mit diesem könnt ihr dann Belichtungszeiten einstellen, die länger als 30 Sekunden dauern. Die 30 Sekunden ist bei vielen Kameras die maximale Belichtungszeit. Daher könnt ihr diesen programmierbaren Kabelauslöser im Bulb-Modus eurer Kamera verwenden, um so Belichtungszeiten über 30 Sekunden zu erreichen.

Ein wichtiger Hinweis zu ND-Filtern

Einen wichtigen Hinweis möchten wir euch noch zum Schluss geben. Mit einem ND-Filter könnt ihr nicht die Sonne und ihre Flecken fotografieren! Auch für eine Sonnenfinsternis reichen diese Filter nicht aus! Ihr braucht dafür spezielle Sonnenfilter, denn ansonsten riskiert ihr Schäden an eurer Kamera oder am Objektiv.

ND-Filter sollten in jede Ausrüstung eines Landschaftsfotografen gehören. Wer es noch nicht ausprobiert hat, der ist ja nun sehr gut dafür gewappnet. Wir wünschen euch gutes Licht und viele tolle Aufnahmen!

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Reiner Ugele https://naturbilder-magazin.de/ <![CDATA[Adobe Lightroom Kurztipp Dunst entfernen]]> https://naturbilder-magazin.de/?p=1551 2018-05-27T11:15:58Z 2017-08-28T13:12:39Z   In dem  Adobe Lightroom Kurztipp geht es um die Funktion Dunst entfernen. Diese Funktion ist relativ neu und wurde als letzte große Neuerung in Adobe Lightroom und Camera RAW intigriert. Diese Funktion ist wirklich sehr erstaunlich, was sie alles bewirken kann. Denn sie kann nicht nur als „Dunst“ Filter oder auch Dehaze, Fotografien wieder ordentlich Kontrast verleihen, sondern auch für andere Bereiche verwendet werden. So kam diese Funktion auch schon bei den Milchstraßen Bildern von uns zum Einsatz  oder ...

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In dem  Adobe Lightroom Kurztipp geht es um die Funktion Dunst entfernen. Diese Funktion ist relativ neu und wurde als letzte große Neuerung in Adobe Lightroom und Camera RAW intigriert.

Diese Funktion ist wirklich sehr erstaunlich, was sie alles bewirken kann. Denn sie kann nicht nur als „Dunst“ Filter oder auch Dehaze, Fotografien wieder ordentlich Kontrast verleihen, sondern auch für andere Bereiche verwendet werden. So kam diese Funktion auch schon bei den Milchstraßen Bildern von uns zum Einsatz  oder wenn es darum ging Farblook zu kreieren.

Was in diesem Video nicht vorkommt ist dies, dass meiner Meinung nach die „Dunst entfernen“ Funktion deutlich feiner ist als der Klarheitsregler, der im Grundprinzip her so ähnlich funktioniert.

Der „Dunst entfernen“ Filter ist eine wirklich tolles und vielseitiges Werkzeug, dass ihr für viele eure Aufnahmen verwenden könnt. Aber es geht auch anders herum, dass ihr den Dunst auch euren Aufnahmen hinzufügen könnt. Wenn ihr als eine etwas vernebelte Aufnahme oder Stimmung erzeugen möchtet, so könnt ihr mit dieser Funktion diese Effekt hinzufügen. Gerade bei Compositings ist so etwas doch sehr interessant.

 

 

 

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Reiner Ugele https://naturbilder-magazin.de/ <![CDATA[Die Waldohreule (Asio otus)]]> https://naturbilder-magazin.de/?p=1491 2017-08-31T08:45:19Z 2017-08-06T17:14:54Z Nachdem wir schon den Waldkauz und den Steinkauz vorgestellt haben, möchten wir euch nun eine weitere, hier heimische Eulenart vorstellen: die Waldohreule (Asio otus). Diese Eulenart gehört zu den mittelgroßen Eulen, die hier in Deutschland leben. In Europa ist diese Eule eine der am häufigsten vorkommenden Art. Die besonderen Merkmale der Waldohreule Die Waldohreule besitzt mit einer Körperlänge von ungefähr bis zu 36 cm und einer Flügelspannweite von etwa 95 cm die Maße eines Waldkauz. Doch ist die Waldohreule mit ...

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Nachdem wir schon den Waldkauz und den Steinkauz vorgestellt haben, möchten wir euch nun eine weitere, hier heimische Eulenart vorstellen: die Waldohreule (Asio otus). Diese Eulenart gehört zu den mittelgroßen Eulen, die hier in Deutschland leben. In Europa ist diese Eule eine der am häufigsten vorkommenden Art.

Die besonderen Merkmale der Waldohreule

Die Waldohreule besitzt mit einer Körperlänge von ungefähr bis zu 36 cm und einer Flügelspannweite von etwa 95 cm die Maße eines Waldkauz. Doch ist die Waldohreule mit einem Gewicht von ungefähr 250 Gramm bei den Männchen und ca. 300 Gramm bei den Weibchen deutlich leichter als sein Artgenosse. Zudem ist der Körperbau dieser Eule deutlich schlanker und länglicher als es bei dem Waldkauz, mit einem etwas rundlich wirkenden Körperbau, der Fall ist.

Wie beim Uhu besitzt die Waldohreule auch sogenannte Federohren. Diese haben aber im Bezug auf die Hörleistung keine Funktion. Wie auch bei anderen Eulenarten dient der Gesichtsschleier zur Verbesserung der Hörleistung. Denn dieser ist wie eine Art Schalltrichter geformt, um den Schall, der von Beutetieren durch Geräusche erzeugt wird, besser wahrnehmen zu können.

Markant sind die Federohren bei der Waldohreule und der unterteilte Gesichtsschleier
Markant sind die Federohren bei der Waldohreule und der unterteilte Gesichtsschleier

Markant und auffallend sind auch die Augen der Waldohreule. Die Iris besitzt eine sehr markante, orangegelbe bis glutrote Färbung. Das Gefieder hat auf der Oberseite gelblich-braun (lehmfarbig) bis hellbraune Grundfärbung mit einer schwarzbraun gestrichelten und gefleckten Musterung. Die Unterseite des Gefieders kann eine rötlich-gelbe bis weißlich-gelbe Färbung enthalten.

Der Gesichtsschleier besitzt eine gelblich weißen Farbe mit einer dunklen Umrandung. Dieser Schleier ist auch durch seine auffällig hervorstehende Befiederung der Stirn und seitlich des Schnabels klar zu erkennen. Diese teilt die beiden Gesichtshälften bzw. den Gesichtsschleier auf, was zu einer besonderen Charakteristika der Waldohreule zählt.

Die Weibchen sind, wie auch bei den Waldkäuzen, schwerer als die Männchen und besitzen dunklere Farbtöne in ihrem Federkleid. Bei den Männchen ist die Grundfärbung der Federn heller gehalten. So lassen sich die beiden Geschlechter am einfachsten unterscheiden. Wie es auch bei vielen anderen Tieren der Fall ist, dient die Färbung des Gefieders zur Tarnung. Sie ist sehr gut dem Lebensraum angepasst, denn im Geäst der Bäume sind diese Eulen kaum zu erkennen.

Das Gefieder ist ihre Beste Tarnung vor Feinden
Tarnen und Täuschen – Das Gefieder ist ihre beste Tarnung vor Feinden

Verbreitung und Lebensraum

Der Lebensraum der Waldohreule umfasst die gesamte nördliche Halbkugel, in dem sogenannten Holarktis Habitat. So ist diese Eulenart in Europa bzw. Eurasien bis nach China und Japan zu finden. Auch in den nördlichen Regionen der USA und in den südlichen von Kanada ist die Waldohreule beheimatet. Sogar in Afrika gibt es Orte, wo diese Eule zu finden ist. Genauer gesagt sind es die Bergregionen mit Wäldern, wie im Atlas-Gebirge oder die Bergwälder von Äthiopien, die diese Eule als Habitat nutzt.

Anders als ihr Name es verraten lässt, ist die Waldohreule kein Waldbewohner. Diese Eule stellt besondere Anforderungen an ihrem Lebensraum. So ist es für diese wichtig, dass hinreichend offene Freiflächen vorhanden sind, in denen sie ihre Hauptbeute, die Maus, jagen kann. Wenn, dann nutzt die Waldohreule nur den Waldrand. Die Bäume dort dienen ihr dann als Ruheplatz für den Tag, bevor es bei einbrechender Dämmerung zur Jagd geht. Dabei sind Nadelbäume das bevorzugte Gehölz, da diese ihr ausreichend Deckung bieten. Aber auch Randgebiete von Städten, die direkt an Feldern liegen oder sogar Hecken nutzt die Waldohreule als Lebensraum.

Nadelbäume bevorzugen die Waldohreulen am liebsten
Waldohreulen bevorzugen Nadelbäume

Die Nahrung

Der Lebensraum, den die Waldohreule besiedelt, hängt auch mit der Nahrung ab. Wie ja schon geschrieben besteht die Hauptnahrung aus Mäusen. Diese Tiere bilden auch der Hauptnahrungsquelle dieser Eulenart. Aber es gibt auch Alternativen, wenn einmal das Nahrungsangebot doch recht knapp sein sollte. So werden gelegentlich auch Käfer, wie die Maikäfer, verspeist oder auch Kleinvögel geschlagen. In unserem Artikel über die Steinkäuze hatten wir ja schon erwähnt, dass diese ebenfalls oftmals Opfer der Waldohreulen sind.

Der Nachwuchs

Waldohreulen beginnen Ende März bis Anfang April mit der Brut. Für diese werden bevorzugt alte Nester von Greifvögel und Krähen verwendet. Ein Gelege beinhaltet durchschnittlich vier bis sechs Eier. Die Zahl kann jedoch, bedingt durch das jeweilige saisonale Nahrungsangebot, stark schwanken. Bei einer guten Lage können es auch bis zu acht Eier werden. Das Weibchen allein ist für die Brut zuständig und verlässt das Nest nur ab und zu einmal, wenn zum Beispiel das Männchen zu wenig Nahrung gebracht haben sollte.

Nach ungefähr 28 Tagen schlüpfen die ersten Küken. In den ersten Tagen werden diese dann intensiv vom Muttertier versorgt. Das heißt, dass die Nahrung, welches das Männchen bringt, von der Mutter in kleine Stücke zerlegt wird und diese dann an die Küken verfüttert wird. Nach 14 Tagen intensiver Pflege der Nestlinge fängt das Weibchen an, das Nest zu verlassen. Sie kümmert sich dann, zusammen mit dem Männchen, um die Verteidigung des Nests. Erst dann, wenn die Jungtiere das Nest verlassen, also zu Ästlingen werden, jagt die Mutter zusammen mit dem Vater.

Nach ungefähr 10 Lebenswochen fangen die Jungtiere an, selbstständig Beute zu jagen. Die Elterntiere füttern ab diesem Zeitpunkt ihren Nachwuchs noch ungefähr eine Woche weiter. Nach einer gewissen Zeit verlassen die Jungtier das Revier der Elterntiere und machen sich auf die Suche nach einem neuen, geeigneten Lebensraum. Dabei können sie mehrere Kilometer zurücklegen, bis sie ihr neues Revier gefunden haben. Doch in der Regel liegt dieser Radius zwischen 50 und 100 Kilometer von ihrem elterlichen Heim entfernt.

Vom Jäger zum Gejagten

Die Waldohreule steht nicht an der Spitze der Nahrungskette. Das bedeutet, dass diese auch Fressfeinde besitzen, von denen sie gejagt werden. So gehört der Uhu zu einem der Jäger, wie auch größere Greifvögelarten. Dabei können gerade brütende Weibchen Opfer von Mäusebussarden werden. Dies ist aber doch eher selten der Fall und kommt eher dann vor, wenn es zu einer Nahrungsknappheit der Hauptbeute kommt.

Wie auch beim Steinkauz gehört der Marder zu den Fressfeinden. Diese bevorzugen aber mehr die jungen und flugunfähigen Küken oder die Eier. Da die Population der Waldohreulen recht stabil ist, führen solche natürlichen Annihilationen zu keinen Schwund oder Gefährdung des Bestandes.

Im Gegensatz zu dem Waldkauz besitzt die Waldohreule einen länglicheren Körperbau
Im Gegensatz zu dem Waldkauz besitzt die Waldohreule einen länglicheren Körperbau

Bedrohung und Gefährdung

Der Bestand der Waldohreule ist primär von der Population der Mäuse abhängig. Sie mag recht stabil sein, doch auf langer Sicht wird diese Eule ebenso die Probleme bekommen wie ihre Artverwandten. Durch die intensive Nutzung landwirtschaftlicher Flächen wird der Lebensraum für diese Tiere auch immer geringer. Gerade die Monokulturen sind für alle Tiere kein wirklich geeigneter Lebensraum, um auf langer Sicht existieren zu können.

Von daher ist es auch nur noch eine Frage der Zeit, bis diese Eulenart ihren Platz auf der roten Liste der gefährdeten Tiere findet.

Die Waldohreule auf einem Baum im Tagesversteck
Die Waldohreule auf einem Baum im Tagesversteck

 

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